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Soziale Netzwerke wie Facebook, My Space und StudiVZ haben das gesellschaftliche Miteinander in den letzten Jahren stark verändert. Über solche und ähnliche Plattformen kann man Freunde finden und auch sehr bequem verwalten: Nicht selten haben User mehrere Hundert Online-Freunde mit denen sie chatten, sich Nachrichten schreiben oder an deren Pinnwände sie posten.
Vor allem junge Menschen (20 – 35 Jahre) tummeln sich in den diversen Online-Portalen, wobei Facebook, StudiVZ und MySpace in Deutschland sicherlich zu den bekanntesten zählen. Nicht selten sind die User ständig online, was dank Internet-Flatrate und einer zunehmenden Mobilisierung der Technik, auch problemlos möglich ist. Viele nutzen soziale Netzwerke nicht nur um neue Freunde zu finden und den Kontakt zu alten Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen zu halten, sondern auch zum Flirten. Die meisten aktiven Nutzer von sozialen Netzwerken finden es einfacher auf dem digitalen Weg neue Leute kennenzulernen – sei es als zwanglose Bekanntschaft oder auch als potenzielle neue Liebesbeziehung. Das verwundert wenig, denn in der Regel trauen sich nur die wenigsten jemanden auf der Straße, im Café oder der Diskothek direkt anzusprechen. Anhand des eingestellten Fotos und der Informationen, mit denen viele Nutzer in den Online-Portalen sehr freigiebig umgehen, kann man sich sehr gut ein Bild von anderen machen und interessante Leute zwanglos anschreiben, „gruscheln“ oder „anstupsen“. Interessant ist bei all diesem Netzwerken die Frage, wie viele der „Freunde“, die man online kennengelernt hat, es aus dem Internet ins reale Leben des Nutzers schaffen.