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Alkohol steigert den Frohsinn, lockert uns auf und macht uns redselig. Durchaus recht positive Veränderungen, wobei man sich den negativen bewusst sein sollte. Doch Alkohol macht noch etwas anderes mit uns, was vor allem beim Flirten und Kennenlernen ein aufregender Faktor sein kann. Er beeinflusst unsere Wahrnehmung von anderen Menschen. Sprich, er lässt sie uns attraktiver erscheinen. Nicht wirklich im optischen Sinne, aber in unseren Köpfen ordnen wir diese Menschen hübscher ein, als wir sie vielleicht im nüchternen Zustand bewerten würden. Dies ist kein Mythos oder eine weitverbreitete Lüge, sondern nun auch schon mehrfach wissenschaftlich belegt worden. Es soll sogar bereits eine Formel für eben jenes Schöntrinken geben. Laut britischen Wissenschaftlern funktioniert dieses Phänomen sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Beide Geschlechter reagieren ähnlich auf den Einfluss von Alkohol. Bisher ging man davon aus, dass sich nur die Wahrnehmung auf das andere Geschlecht verändert. Neueste Erkenntnisse bezeugen aber, dass auch die Wahrnehmung von gleichgeschlechtlichen Menschen beeinflusst wird.
Bereits 2003 wurde im schottischen Glasgow ein Experiment durchgeführt. Dabei wurde direkt in einer gut gefüllten Bar das Flirtverhalten der Menschen mit und ohne Alkoholeinfluss beobachtet. Bei der letzten Studie im englischen Bristol wurde dafür ein neutraler Raum genutzt. Den Probanden wurden entweder ein Viertelliter Saft oder Wein gegeben. Diese sollten dann anhand von Fotovorlagen, die darauf abgebildeten Menschen nach ihrem Äußeren beurteilen. Die Personen mit Alkohol bewerteten dabei die abgebildeten Menschen bedeutend hübscher, als die ohne Alkohol. Doch es soll bereits eine zweite Studie über dieses Verhalten geplant werden. Diesmal werden allerdings Videos von flirtenden Menschen vorgeführt. Hat man sich jemanden schöngetrunken, ist die Ursache dafür nicht nur im Alkohol sondern auch in unseren Stoffen zu suchen. Alkohol setzt in unserem Körper Dopamin frei. Dieser Botenstoff transportiert Hormone, die unser Attraktivitätsempfinden beeinflussen, die Messlatte quasi senken. Durch diese Hochstimmung und durch ein benebeltes Gefühl betrachten wir Menschen weitaus oberflächlicher und unser Gedächtnis ist ohnehin sehr eingeschränkt. Schöntrinken beim Dating funktioniert also, zumindest weitestgehend. Bleibt zu hoffen, dass das Aufwachen am nächsten Morgen nicht zum Albtraum wird.
Bereits 2003 wurde im schottischen Glasgow ein Experiment durchgeführt. Dabei wurde direkt in einer gut gefüllten Bar das Flirtverhalten der Menschen mit und ohne Alkoholeinfluss beobachtet. Bei der letzten Studie im englischen Bristol wurde dafür ein neutraler Raum genutzt. Den Probanden wurden entweder ein Viertelliter Saft oder Wein gegeben. Diese sollten dann anhand von Fotovorlagen, die darauf abgebildeten Menschen nach ihrem Äußeren beurteilen. Die Personen mit Alkohol bewerteten dabei die abgebildeten Menschen bedeutend hübscher, als die ohne Alkohol. Doch es soll bereits eine zweite Studie über dieses Verhalten geplant werden. Diesmal werden allerdings Videos von flirtenden Menschen vorgeführt. Hat man sich jemanden schöngetrunken, ist die Ursache dafür nicht nur im Alkohol sondern auch in unseren Stoffen zu suchen. Alkohol setzt in unserem Körper Dopamin frei. Dieser Botenstoff transportiert Hormone, die unser Attraktivitätsempfinden beeinflussen, die Messlatte quasi senken. Durch diese Hochstimmung und durch ein benebeltes Gefühl betrachten wir Menschen weitaus oberflächlicher und unser Gedächtnis ist ohnehin sehr eingeschränkt. Schöntrinken beim Dating funktioniert also, zumindest weitestgehend. Bleibt zu hoffen, dass das Aufwachen am nächsten Morgen nicht zum Albtraum wird.