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Golf kennt jeder. Für viele Menschen ist Golf jedoch kein richtiger Sport. Mini-Golf eher ein netter Zeitvertreib für einen Ausflug-Tag. Aber was bitte hat man unter Frisbee-Golf zu verstehen? Vor allem, wo doch Frisbee eher etwas für Kinder am Strand ist oder allenfalls als Trainingsmaßnahme für Hund und Herrchen. Diese oder eine ähnliche Auffassung ist jedenfalls in Deutschland weit verbreitet.
Ganz anders in Amerika, wo der Frisbee-Sport seinen Ursprung hat. Frisbee spielen wird dort professionell betrieben und es existieren sogar Europa- und Weltmeisterschaften. Aus diesem Profi-Sport hat sich jetzt sogar ein neuer Fun-Sport entwickelt: Frisbee-Golf. Wie beim Golf-Spiel gibt es einen Pacours mit 9-18 Löchern, die in dem Fall durch Körbe aus Metall ersetzt werden, denn eine Frisbee-Scheibe in der Erde zu versenken würde dann wohl eher unter Extrem-Sport fallen. Bei jedem Wurf wird eine neue Frisbee-Scheibe benutzt. Diese gibt es auch entsprechend des Schwierigkeitsgrades in unterschiedlichen Gewichten. Bei großen Entfernungen wird eine leichte Scheibe genommen. Geht es darum besonders zielgenau auf kurze Entfernung zu treffen, nutzt man eine dickere Scheibe. Der Vorteil bei diesem Sport ist, dass man an der frischen Luft ist, mit Ausnahme der Scheiben wird keine weitere Sportausrüstung benötigt und man trainiert sich Fertigkeiten an, die sowohl beim Golfen als auch beim Frisbee-Spiel von Vorteil sind. Das zielgenaue Werfen fördert die Konzentration und schult den Krafteinsatz, das Werfen selbst stärkt nicht nur die Armmuskulatur, auch Bauch- und Rückenmuskulatur werden gestärkt und die Körperhaltung wird verbessert. Insgesamt kann man sagen, dass von zwei Sportarten das Beste zusammen geführt wurde und egal ob bei Golfern oder Frisbee-Liebhabern, mit diesem Sport liegt man absolut im Trend.